SAP und EDI in der Automobilindustrie: Integration ist Expertensache

Marek Šabatka Aimtec
4. 8. 2022 | 6 Minuten Lesen

Die Integration einer EDI-Lösung in SAP ist ein recht schwieriges Unterfangen. Wer glaubt, Geld dadurch sparen zu können, dass er diese Aufgabe der internen IT-Abteilung überlässt, kann ein böses Erwachen erleben. Am besten begibt man sich die Hände von Experten, die über langjährige Erfahrung in der Automobilbranche und speziell für den Einsatz in der Automobilindustrie bereite Lösungen verfügen. Ein solcher Experte ist die Firma Aimtec mit ihrem Automotive SAP EDI-Paket. Was ist in diesem Paket enthalten?

Das ERP-System von SAP hat sich u. a. aufgrund seiner Ausgereiftheit global durchgesetzt. Systemverwaltung und Prozesseinstellungen erfordern eine hohe Fachkompetenz. Größere externe Eingriffe sind ein Spiel mit dem Feuer. Vor allem dann, wenn ein komplizierter Mechanismus wie EDI in SAP integriert werden soll. Die zentrale Kommunikation zwischen Zulieferern und Abnehmern in der Automobilindustrie läuft heute über EDI. Zulieferer erhalten über EDI Bestellungen und Abrufe als Impuls für die Produktion und versenden ASN und Rechnungen. Das ist aber nicht alles, Standard für die Lieferketten in der Automobilindustrie ist Just in Time, wobei die Branche nach und nach zu Just In Sequence übergeht. Dafür müssen die Unternehmenssysteme gerüstet sein. Kann vor dem Hintergrund dieser Fakten jeder IT-Chef eines Automotive-Unternehmens mit ruhigem Gewissen behaupten, dass er einen geeigneten Experten für SAP und EDI an Bord hat?

SAP + EDI = Aimtec

Ob ein Automobilzulieferer SAP mit EDI-Perspektive gerade erst implementiert oder schon über SAP verfügt und es um EDI erweitern möchte, in jedem Fall sollte er Kontakt zu einem Anbieter aufnehmen, der bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass er beides kann. Dabei kommt es nicht allein auf die SAP-Version an und geht es nicht nur darum, ob es sich um eine Cloud-Lösung auf WebEDI-Plattform oder eine On-Premise-Lösung handelt. Die Übertragung dieser Aufgabe an Aimtec spart Zeit und Geld, weil das Projekt nicht mit zwei unterschiedlichen Lieferanten koordiniert werden muss. „Wir gewährleisten die korrekte Einstellung auf beiden Seiten, ohne dass der Kunde darüber nachdenken muss, was für spezifische Anforderungen einzelne OEM/TIER1-Partner haben. EDI bearbeitet Datenformate automatisch, korrekt eingestellte Funktionen in SAP helfen bei der Datenverarbeitung und gewährleisten die Auslieferung mit allen erforderlichen Daten für ASN, Etiketten u. Ä. Kein Überschreiben, kein Excel und schon gar nicht Stift und Zettel“, erläutert Marek Šabatka, Aimtec Business Development Manager.

Die Vorteile der Lieferung von EDI und SAP aus einer Hand sind weitreichend. Ein korrekt konfiguriertes Zusammenspiel von SAP und EDI erlaubt die Vernetzung mehrerer Bereiche der Fertigung und Logistik und den Erhalt von Nachrichten aus Versand, Produktionsplanung, Einkauf usw. Die Fachkompetenz von Aimtec macht es möglich, ein Maximum an Informationen aus den gewonnenen Daten abzuleiten, die im Weiteren aktiv genutzt werden können.

Know-how in der Automobilbranche

Die Expertise der Firma Aimtec besteht nicht nur in einer ausreichenden Anzahl von Spezialisten für EDI- und SAP-Integration unter einem Dach, um die vollständige Implementierung der EDI-Kommunikation in SAP sicherzustellen. Der wichtigste Vorteil ist die Kenntnis der Umgebung und Prozesse in der Automobilindustrie.

Dieses Automotive-Know-how umfasst Erfahrungen mit sämtlichen Lieferkonzepten von Erstausrüstern (OEM). Diese Konzepte ändern sich mit der Zeit. OEM können ggf. mehr Informationen oder Berichte in neuen Formaten verlangen, häufig gibt es neue Anforderungen an die Kennzeichnung für den Versand u. Ä. Zur Reaktion auf solche Anforderungen ist oft wenig Zeit. Ein EDI-Anbieter ohne Erfahrungen im Automobilbereich muss die Spezifikationen heraussuchen und verfährt meist nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip. Aimtec kann auf ein Expertenteam für Automotive-Kommunikation und voreingestellte Prozesse entsprechend den Anforderungen der OEM und TIER1 zugreifen.

SD-Modul

Das Modul SD (Sales & Distribution) bearbeitet Kundenabrufe und sendet Feedback. Es steuert sämtliche Vertriebsaktivitäten aus einer Umgebung heraus, verwaltet Konsignationslager mit der Möglichkeit automatischer Bestandsüberwachung, passt sich den Benutzern an (Sprachversionen inbegriffen) und deckt die EDI-Kommunikation an Input und Output ab. Das Modul ist auf Vertriebsaktivitäten fokussiert und minimiert den Zeitaufwand für Routinearbeiten. Die Bearbeitung des gesamten Versandes zum Kunden erfolgt in einer einzigen Umgebung mit Anbindung an Lager, Qualitätsmanagement und Druck von Dokumenten, einschließlich Etiketten.

„Unsere Entwickler modifizieren die Form der Transaktionen entsprechend den Anforderungen des jeweiligen OEM, zum Beispiel wie ASN für VW auszusehen haben, ob der OEM eine ASN zu jeder Lieferung oder für sog. Liefergruppen verlangt und anderes mehr.“

Tomáš Pašek, SAP SD-Berater, Aimtec

Das Add-on von Aimtec für das Modul SD ermöglicht außerdem eine einfache Fakturierung, und zwar sowohl in Form einer klassischen Rechnung (Invoice), die der Lieferant an den Abnehmer schickt, als auch in Form der Selbstabrechnung (Self Billing), wobei der Abnehmer die Rechnung im Namen des Lieferanten selbst ausstellt und umgehend begleicht.

Vereinfacht ausgedrückt, wer auf Aimtec setzt, bekommt ein präzises Setup des SD-Moduls zur Bearbeitung von Bestellungen und Abrufen, zur Generierung von ASN, zum Ausdrucken der Transportdokumente und für alle weiteren zur elektronischen Kommunikation in der Automobilindustrie erforderlichen Belange, wobei die Bedürfnisse jedes konkreten Abnehmers Berücksichtigung finden.

IDoc Monitor

Ein weiterer wichtige Bestandteil des „Automotive-Pakets“ von Aimtec ist der IDoc Monitor. Bei Intermediate Document (IDoc) handelt es sich um ein standardmäßiges SAP-Dokument zur Übertragung von Geschäftsdaten in einer Baumstruktur. Die Verwaltung der einzelnen IDoc-Dateien in der Standardeinstellung von SAP ist wenig benutzerfreundlich, weshalb Aimtec den IDoc Monitor entwickelt hat, der mit dem Transaktionscode WE02 das Monitoring von IDoc-Protokollen in einer benutzerfreundlichen Form ermöglicht. Der Benutzer sieht übersichtlich angeordnete, für bestimmte Perioden generierte IDoc-Dateien und in welcher Abfertigungsphase sie sich befinden. Darüber hinaus gestattet der IDoc Monitor auch das einfache Aufsuchen fehlerhafter IDoc-Dateien, die Aufdeckung der Fehlerursache, ihre Berichtigung und die erneute Versendung der Datei zur Bearbeitung.

Viele zufriedene Kunden

Die Firma Aimtec sammelt Erfahrungen mit Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen in der Automobilindustrie seit mehr als 25 Jahren. Ihre Kompetenz hat sie mehrfach durch Lieferung maßgeschneiderter Lösungen für bedeutende Akteure in der Automobilbranche unter Beweis gestellt. Allein im EDI-Bereich handelt es sich um die deutschen Kfz-Zulieferer RAPA, Alfmeier, die italienische Sigit Group, den koreanischen Konzern Hanwha, den Reifenhersteller Matador, die Firmen NVH, Dätwyler, Eissmann und andere. Sie alle wurden von Aimtec mit einer ins ERP-System integrierten kundenspezifischen EDI-Lösung beliefert.

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