Optimierung des Materialflusses dank smarter Automatisierung

Marie Mundilová Aimtec
18. 8. 2022 | 4 Minuten Lesen

Im Juli trafen sich in Nürnberg unter dem Taktstock der Organisation Bayern Innovativ Fachleute, um das Thema Optimierung des Materialflusses und der Wertschöpfungskette in Fertigungsunternehmen zu diskutieren und Erfolgskonzepte auszutauschen. Die einzelnen Vorträge befassten sich mit konkreten Technologien, bewährten Vorgehensweisen und Best Practices im Bereich der Implementierung von Innovationen. Die diesbezüglichen Erfahrungen von Aimtec präsentierte Sales Manager Jiří Hanžl mit seinem Beitrag über smarte Automatisierung der Logistik.

Warum gerade dieses Thema? „Die Automatisierung ist ein hochwirksames Instrument zur Optimierung intralogistischer Prozesse. Dort, wo Personal fehlt, keine Wertschöpfung leistet oder außerordentliche Präzision und Mängelfreiheit verlangt wird, ist Automatisierung die richtige Methode, um der Logistik zu helfen, die gestiegenen Ansprüche an Kapazität und Leistung abzudecken“, erläuterte Jiří Hanžl und führte fort: „Dabei handelt es sich um eine skalierbare und auch für Betriebe verfügbare Lösung, die aktuell kein neues Lager oder Werkshalle errichten können. Auch die Einbeziehung halbautomatischer Technologien oder die Automatisierung nur eines Teils der Lagerprozesse kann hervorragende Resultate bringen.“

Schlanke Automatisierung und Integration ins ERP-System SAP

VIn seinem Vortrag stellte Jiří das Beispiel der Firma Fehrer vor, wo die interne Logistik vor der schwierigen Aufgabe stand, eine 40 %ige Erhöhung der geforderten Lagerkapazität mit nur 10 % mehr Lagerfläche abzudecken. „Mit der bestehenden Struktur des Lagers und der Art und Weise seiner Bedienung wäre dies undenkbar. Durch effektivere Ausnutzung der Lagerfläche und Einbindung halbautomatischer VNA schufen wir die geforderte Anzahl von Lagerplätzen. Eine gründliche Analyse des Materialflusses ermöglichte uns, seine Komplexität zu verstehen und die einzelnen Prozesse richtig zu designen. Eine große Herausforderung stellte anschließend die Vernetzung der Technologien und des Informationssystems zu einem funktionierenden Ganzen dar“, beschrieb Jiří und fügte an: „Mit unserer Lösung Sappy, die eine Erweiterung des bestehenden ERP-Systems SAP darstellt, funktioniert die Integration aller Automatisierungstechnologien direkt ins ERP ohne Notwendigkeit weiterer Zwischenglieder.“

Was bedeutet das? Alle Prozesse werden aus einer Umgebung heraus gesteuert, und auch die Daten befinden sich an einem Ort. Das hat eine Reihe von Vorteilen – der wichtigste ist die langfristige Nachhaltigkeit einer solchen Lösung.


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Damit die Automatisierung Erfolg hat

Durch geeignete Einbeziehung der einzelnen Automatisierungselemente in die Logistikprozesse ist es der Firma Fehrer gelungen, eine große logistische Herausforderung zu meistern und sich auf die durch das Wachstum des Unternehmens auf natürliche Weise entstandenen Bedürfnisse einzustellen. Wie aber stellt man den Erfolg des Automatisierungsprojekts sicher? Auch mit diesem Thema hat sich Jiří in seinem Beitrag befasst. „Automatisierungsprojekte sind kapazitätsintensiv auf Seiten des Lieferanten, aber auch des Kunden. In jedem Fall muss ein Projektleiter gefunden werden, der sowohl das Management als auch ein starkes Realisierungsteam für die Sache begeistert. Notwendig ist die Arbeit mit Daten, und hat man keine, muss man sie zuerst mit viel Geduld gewinnen. Erst dann lassen sich Outputs planen. Schließlich bedarf es eines erfahrenen Technologiepartners und darf nicht vergessen werden, dass es bei der Automatisierung nicht nur um Roboter, Liftsysteme und autonome Fahrzeuge geht. Es muss ein Integrator gefunden werden, der sicherstellt, dass das gesamte Lager zu einem vernetzten, gut funktionierenden System wird“, schloss Jiří Hanžl.


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     Jiří Hanžl


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